Was ist Dash (DASH)? Alles Wissenswerte für Einsteiger 2020

Das 2014 entwickelte Dash ist eine Kryptowährung, die die fundamentalen Probleme des Kryptosektors, die Transaktionsgeschwindigkeit und Pseudonymität, beheben will. Dash wurde somit auf Instant-Transaktionen zu besonders niedrigen Gebühren ausgelegt. Es handelt sich zudem um ein Anonymitäts-Asset für weltweite Transaktionen.

Dash Coin

 

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Dash im Detail

Als Dash-Gründer Evan Duffield 2010 zum ersten Mal über Bitcoin stolperte, weckte es sofort sein Interesse an der zugrundeliegenden Technologie des revolutionären digitalen Assets.

Was Duffield allerdings weniger gefiel, waren die Nachteile, durch die sich Bitcoin beim Senden von Zahlungen auszeichnete. Hierbei stachen ihm vor allem die langsamen Bearbeitungsgeschwindigkeiten der Transkationen ins Auge, die die Adoption für großangelegte Projekte deutlich behindern würden.

Ein weiterer Punkt, den er an Bitcoin kritisierte, war die eingeschränkte Anonymität der Benutzer. Schließlich können deren Transaktionen problemlos verfolgt und das Guthaben in ihren Wallets eingesehen werden. Obwohl sich daraus keine unmittelbare Gefahr ergibt, könnte es von Hackern ausgenutzt werden, um die wahre Identität eines Wallet-Besitzers aufzudecken.

Duffield war bewusst, dass die Kernentwickler von Bitcoin keine fundamentalen Änderungen vornehmen würden. Er entschied sich daher 2014 XCoin zu entwickeln, das später in Dash umbenannt wurde.

Die neue Kryptowährung sollte sich sämtliche Vorteile von Bitcoin zu eigen machen, dabei allerdings einige Verbesserungen vornehmen. Das Hauptziel bestand vor allem darin, vollkommen anonyme Transaktionen anzubieten, die schneller und günstiger als die der ersten Kryptowährung sind. Auf diese Weise sollte eine bessere Skalierbarkeit und eine schnellere Adoption des neuen Assets gewährleistet werden.

Laut den Daten von CoinMarketCap, erreichte Dash sein Allzeittief von 0,21$ im Februar 2014. Das Allzeithoch von 1.642$ kam im Dezember 2017 zustande. [Stand Februar 2020]

Geschichte

Dash zählt zu den ältesten Krypto-Projekten, die noch immer stetig verbessert werden. Es zeichnet sich somit durch eine entsprechend lange Geschichte aus, die 2014 ihren Beginn genommen hat. Seitdem ergänzt das Dash-Team den Code stetig durch neue innovative Funktionen.

Um Dir einen besseren Überblick über die Geschichte des Projektes zu geben, haben wir Dir hier eine chronologische Abhandlung der wichtigsten Ereignisse rund um Dash zusammengestellt.

  1. Januar 2014 – Markteinführung

Nachdem das Projekt vollständig entwickelt wurde, brachte es Gründer Evan Duffield Dash im Januar 2014 unter dem Namen XCoin auf den Markt. Ursprünglich handelte es sich um eine Fork von Litecoin, was anfänglich für einige Probleme wie eine zu schnell minebare Gesamtmenge an Coins sorgte.

Um einen fairen Wettbewerb zwischen Prozessoren/Grafikprozessoren und ASIC-Minern sicherzustellen, basiert Dash auf dem neu entwickelten X11 Algorithmus, statt auf dem traditionell verwendeten SHA256. Der komplexe Algorithmus stellt sicher, dass ASIC-Miner keinen unfairen Vorteil haben.

  1. Januar 2014 – Umbenennung

Wenig später musste Duffield feststellen, dass sich der Name XCoin bereits im Besitz einer anderen Person befand. Um Copyright-Problemen vorzubeugen, musste er daher geändert werden. Aus diesem Grund wurde XCoin in Darkcoin umbenannt, um so die Anonymität des Coins zu betonen. Der ursprüngliche Name hat allerdings seine Spuren im Projekt hinterlassen. So beginnt noch immer jede Dash-Adresse mit einem X.

  1. Mai 2014 – Einführung der Masternodes

Die Masternodes zählen zu den einzigartigsten Funktionen des Projektes und wurden zum ersten Mal im Mai 2014 vorgestellt. Der neue Governance-Prozess wurde in der Krypto-Community sehr gut aufgenommen. Viele weitere Projekte haben das Masternode-Konzept daher später übernommen und in ihre eigenen Blockchain-Netzwerke integriert.

Die Masternodes, die dieselben Block-Belohnungen wie die Miner erhalten, sorgen für eine wichtige zweite Ebene zur Verwaltung des Blockchain-Netzwerks.

  1. März 2015 – Zweite und letzte Umbenennung

Schon länger hatten die Entwickler und die Community die Reputation der Darkcoins diskutiert. Schließlich wurde die Kryptowährung immer häufiger von Kriminellen für anonyme Transaktionen auf dem Online-Schwarzmarkt genutzt. Um diesen Ruf abzulegen, wurde das Projekt in Dash, kurz für „Digital Cash“, umbenannt.

Mit der Umbenennung verschob sich auch der Fokus des Projektes von der Privatsphäre zu schnellen Zahlungen.

  1. August 2015 – Die Vorstellung von DAO

In einem weiteren signifikanten Schritt für Dash, stellte das Team das Konzept der dezentralen autonomen Organisation (DAO) vor. Die Organisation wird genutzt, um das Budget von Dash zu verwalten und erhält 10% der Block-Belohnungen. Die DAO-Teilnehmer können selbst entscheiden, in welchen Aspekt das Projekt diese Gelder investieren soll.

  1. Februar 2016 – Der erste X11 ASIC-Miner

Der X11 Algorithmus wurde entwickelt, um für Wettbewerbsgleichheit zwischen Minern mit Prozessoren/Grafikprozessoren und Minern mit ASIC-Geräten zu sorgen.

iBeLink gab Anfang 2016 allerdings die Markteinführung des ersten X11 Mining-Gerätes bekannt, das für einen signifikanten Anstieg der Hashrate sorgte.

  1. September 2017 – Erste Community-Konferenz

Dash zeichnet sich durch eine der engagiertesten Communities in der Kryptoszene aus. Laut BitcoinTalk verfügt die Kryptowährung daher über die aktivste Community des Forums.

Im September 2017 feierte die Community den Anstieg von Dash mit der Veranstaltung der ersten Community-Konferenz in London. An ihr nahmen hunderte von Menschen, darunter auch die Kernentwickler, teil.

  1. Dezember 2017 – Allzeithoch

Im großen Bullenmarkt 2017 erreichte Dash sein Allzeithoch von 1.642,22$. Der Dash Coin hat damit einen eindrucksvollen Preisanstieg hingelegt – vor allem, wenn man bedenkt, dass das Allzeittief der Kryptowährung einmal bei 0,21$ gelegen hat.

  1. Januar 2019 – Neuestes Entwicklungs-Update

Im Januar 2019 veröffentlichte Dash eines der neuesten großen Updates. Die neue Version brachte grundlegende Änderungen mit sich. Dazu zählten u.a. radikale Veränderungen des Masternode-Governance-Systems und zahlreiche Updates für sofortige, private Zahlungen.

Das 0.13 Update gilt somit als eine der größten Änderungen seit der Einführung der Masternodes.

Am 22. Mai 2019 stellte Dash außerdem die 0.14 Version vor, die weitere leichte Änderungen für die Sicherheit des Blockchain-Netzwerks mit sich brachte.

Technologie

Das zentrale Ziel von Bitcoin ist, die digitale Version von Gold und damit zu einem stabilen Wertspeicher zu werden. Die beliebteste Kryptowährung auf dem Markt kann allerdings auch für Transaktionen genutzt werden. Mit der stetig zunehmenden Nutzung des Bitcoin-Netzwerks, hat die erste Kryptowährung auf dem Markt allerdings Skalierungsprobleme.

Hier kommt Dash ins Spiel. Schließlich handelt es sich hierbei um Dash-Gründer Evan Duffields Versuch, die Bitcoin intrinsischen Probleme zu beheben. Zu diesem Zweck führte Duffield u.a. eine Funktion namens „DarkSend“ ein, um die vollständige Anonymität der Dash-Nutzer zu sichern. Er implementierte außerdem einen verbesserten Proof-of-Work Algorithmus, der die Dominanz von ASIC-Minern verhindern soll. Auf diese Weise wollte er ein Asset schaffen, dass sich in Hinsicht auf Transaktionen noch besser als Bitcoin schlägt.

DarkSend

DarkSend ist eine dezentrale P2P-Methode basierend auf dem CoinJoin Konzept, die zur Erstellung anonymer Transaktionen dient. Indem mehrere Transaktionen zu einer größeren zusammengelegt werden, können die Nutzer ihre Zahlungen verschleiern und so vollkommen anonym bleiben. Nachdem die Knoten des Netzwerkes einen sogenannten „Masternode“ ausgewählt haben, der für die Governance zuständig ist, erstellt dieser die anonyme Transaktion.

Auf diese Weise stellt die neue Funktion die absolute Anonymität der Nutzer sicher. Der Transaktionsprozess ist dabei sogar so anonym gehalten, dass nicht einmal die beteiligten Knoten oder der Masternode den Betrag, die Sender und die Empfänger der einzelnen Transaktionen kennen.

Die DarkSend-Funktion ist allerdings vollkommen optional. Ist ihnen die Anonymität nicht wichtig, dann können die Nutzer daher auch gewöhnliche Transaktionen vornehmen.

Sicherheitsmaßnahmen

DarkSend wurde auf vollkommen dezentrale Weise erstellt. Dieser Aspekt bringt allerdings ein Problem mit sich, wenn das Netzwerk von Spammern und Hackern angegriffen wird. So könnten schädliche Benutzer potenziell Teile der Software ändern und sich so weigern, Transaktionen zu signieren.

Kommt es zu einem solchen Fall, dann muss der gesamte DarkSend-Prozess neu gestartet werden.

Um die Sicherheit zusätzlich zu gewährleisten, muss zudem eine Kaution in Form der nativen Kryptowährung hinterlegt werden. Um eine anonyme Transaktion durchzuführen, müssen somit 0.1 DRK (zur Zeit der Veröffentlichung des Whitepapers hatte das Projekt noch den Namen „DarkCoin“) eingesendet werden. Sollte darüber hinaus eine Weigerung erfolgen, die Transaktion zu signieren, so wird eine finanzielle Strafe verhängt. Auf diese Weise kann das System Spam- und Hackerangriffen vorbeugen.

Gewährleistung der Anonymität

Das bereits funktionale CoinJoin Konzept war leider nicht weit genug entwickelt, um die Anonymität sicherzustellen. Die Entwickler mussten zur Gewährleistung der vollständigen Anonymität von DarkSend-Transaktionen daher gleich mehrere Methoden nutzen.

Da sämtliche Transaktionen in eine große Transaktion umgewandelt werden, müssen die Beträge jeder ursprünglichen Transaktion zur Sicherstellung der Anonymität gleich sein. Es können daher beispielsweise nur 1, 10, 100 und 1.000 DRK an den sogenannten „DarkSend Pool“ gesendet werden. Auf diese Weise kann der Pool die einzelnen Nutzer nicht unterscheiden, da sie denselben Betrag an Geldern an die letztendliche Transaktion gesendet haben.

Auch die Gelder, die später an den Empfänger weitergesendet werden, müssen entsprechend angepasst werden. Erhält der Empfänger 100 DRK, sollte aber nur 10 empfangen, dann leitet er das restliche Geld somit an einen anderen Nutzer weiter. Dies gilt natürlich für sämtliche Empfänger.

Alle Knoten, die an der Transaktion teilhaben, haben dieselben Chancen zum Masternode zu werden, der den Prozess verwaltet. Die Auswahl erfolgt über den implementierten Governance-Algorithmus. Er wählt einen Knoten aus und macht ihn zum Masternode, der die Transaktion bearbeitet. Um Fehlverhalten zu verhindern, muss der Masternode dabei eine Art Kaution einzahlen. Sollte er den DarkSend Prozess behindern, dann wird diese als Strafgebühr einbehalten.

Sollte der Masternode den Prozess nicht abschließen können, dann wird stattdessen ein anderer Knoten zum Masternode ernannt.

Wahl eines Masternodes

Wie bereits erwähnt, haben alle Knoten die Chance zum Masternode zu werden. Der Auswahlprozess ist pseudoanonym und basiert auf den von den einzelnen Teilnehmern gesendeten Transaktions-IDs.

Der Algorithmus beginnt, indem die Summe aller gesendeten Hash-Werte an den Pool gesendet und mithilfe des X11-Algorithmus bearbeitet wird. Ist der Prozess abgeschlossen, dann wird eine zufällige Zahl generiert.

Sobald diese Zahl erstellt wurde, wird sie mit den Informationen der Transaktions-Output-Daten verglichen. Der Knoten mit der niedrigsten Punktzahl erhält das Privileg zum Masternode zu werden. Der Knoten mit der zweitniedrigsten Punktzahl wird zum Node Slave.

Netzwerk-Architektur

Verglichen mit dem Bitcoin-Protokoll, bei dem Miner Zugriff auf sämtliche Funktionen im Blockchain-Netzwerk haben, zeichnet sich das Dash-Netzwerk durch zwei Ebenen aus. Miner sind dabei dafür zuständig, neue Blöcke zu erstellen und zu verifizieren.

Die zweite Ebene besteht allerdings aus Governance-Funktionen, auf die nur Masternodes Zugriff haben. Sie umfassen die Verwaltung von PrivateSend, InstantSend und vieles mehr.

Für wichtige Governance-Funktionen muss ein Knoten 1.000 DASH als Kaution hinterlegen, um zum Masternode zu werden. Das Kautionssystem soll schädliche Handlungen oder einer fehlenden Compliance vorbeugen.

Beide Ebenen erhalten den gleichen Betrag an Block-Belohnungen. Sowohl Miner als auch Masternodes verdienen somit 45%. Die restlichen 10% der Belohnung gehen an das Fiskussystem, das das Budget für das Projekt stellt.

Zukunftspläne

Das Projekt, das bereits auf eine lange Geschichte an Innovationen zurückblickt, plant seinen Erfolgszug auch in Zukunft fortzusetzen. Fünf Jahre nach der Markteinführung hat Dash erstaunliche Updates geliefert und Funktionen entwickelt, die so erfolgreich sind, dass sie von zahlreichen weiteren Projekten übernommen wurden.

Obwohl das Team auf seiner Webseite eine offizielle Roadmap veröffentlicht hat, ist die Liste an einsehbaren Updates allerdings nicht allzu lang. Schließlich wurden bisher nur die weiteren Pläne für 2019 bekanntgegeben.

Hier findest Du allerdings einige der wichtigsten Neuerungen, die das Dash-Team bisher bekanntgegeben hat.

Dash Core v1.0

2019 will das Team das lang ersehnte Dash Core v1.0 Update durchführen. Das grundlegende Update wird zahlreiche Neuerungen wie personalisierte Benutzernamen, eine dezentrale API-Software, dezentralen Speicherplatz und neue Entwicklungsbibliotheken mit sich bringen.

Benutzernamen-basierte Zahlungen. Dash-Wallet-Besitzer können schon bald personalisierte Benutzernamen erstellen und sie direkt im Blockchain-Netzwerk registrieren. Auf diese Weise können sie eine Liste an Kontakten erstellen und andere Wallet-Besitzer, inklusive Familienmitglieder und Freunde, anhand ihrer Benutzernamen finden.

Dezentrale API (DAPI). APIs werden von der Blockchain-Branche für gewöhnlich als Kommunikationszentren zwischen Blockchain-Netzwerken und anderen Systemen genutzt. Dash plant schon bald eine dezentrale Version seiner API anzubieten, die auf der zweiten Ebene, in der die Masternodes die Arbeit ausführen, gehostet werden soll. Auf diese Weise werden Entwickler sicher und dezentral Off-Chain-Daten an das Masternode-Netzwerk senden können.

Dezentraler Speicherplatz. Das Dash-Kernteam will dezentralen Speicherplatz entwickeln, der den Benutzern ermöglichen wird, zentrale Drittanbieter-Systeme zu umgehen. Auf diese Weise werden die Benutzer all ihre Daten, wie beispielsweise Profildaten, im Netzwerk speichern können.

Entwicklungsbibliotheken und SDK. Um die Adoption von Dash zusätzlich zu fördern, hat sich das Team entschieden, den Entwicklern die nötigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um Programme in der Programmiersprache ihrer Wahl zu entwickeln.

DashPay Wallet MVP und DashWallet

Auf Grundlage der neuen “Evolution“-Plattform wird das Kernteam zwei verschiedene Wallets einführen. Beide Wallets werden mit Funktionen wie dem Dash Drive, DAPI und einzigartigen Benutzernamen ausgestattet sein.

Diejenigen, die sich entscheiden, einen Benutzernamen zu erstellen, können außerdem eine Kontaktliste ähnlich wie in ihrem Smartphone anlegen, in der sie ihre Familienmitglieder, Freunde, Händler und andere Personen anhand ihrer Benutzernamen finden können.

Die Dash-Community

Dash zeichnet sich durch eine der größten und aktivsten Communities der Kryptobranche aus. Neue und zukünftige Updates werden durch die Dash-Fans daher auf zahlreichen Plattformen wie Discord, Telegram, GitHub, Reddit etc. diskutiert.

Hierbei sind sowohl die Entwickler- wie auch die Fan-Communities sehr zahlreich vertreten. Um über das Projekt zu informieren, postet das Kernteam regelmäßig Updates und Ressourcen, die genutzt werden können, um mehr über den Kerncode, die Partnerschaften und die neuesten Ankündigungen rund um Dash zu erfahren.

Einer der wichtigsten Aspekte der Dash-Community ist ihre „dezentrale autonome Organisation“ (DAO). Wie der Name schon sagt, ist die Organisation vollkommen dezentral. Sie basiert daher auf Regeln, die durch einen Open-Source-Code durchgesetzt werden. Statt von einer zentralen Instanz, wird die DAO von Shareholdern kontrolliert.

Sämtliche Entscheidungen und Informationen der DAO, einschließlich in Hinsicht auf Transaktionen und Regeln, sind in der öffentlichen Blockchain verfügbar. Die Organisation wird außerdem genutzt, um das Projekt-Budget zu diskutieren und darüber abzustimmen.

Ein erwähnenswertes Ereignis rund um die Organisation war die Kreation des Risikokapitalfonds „The DAO“. Dieser wurde 2016 mit einem Crowdfunding in Höhe von 150 Millionen USD ins Leben gerufen und etwas später gehackt. Die Täter stahlen dabei Dash im Wert von ca. 50 Millionen USD. Einige Wochen später wurde der Hacker-Angriff rückgängig gemacht und die gestohlenen Gelder wiederhergestellt.

Dash FAQ

Ist Dash immer noch hauptsächlich auf Privatsphäre ausgelegt?

Seit der Markteinführung zählte vor allem der Fokus auf Privatsphäre zu Dashs größten Stärken. Mit der Umbenennung des Projektes von Darkcoin zu Dash, konzentrierte sich das Projekt allerdings zunehmend auch auf die Beschleunigung der Transaktionen und die Kosteneffektivität.

Wo kann ich Dash lagern?

Dash zählt zu den am meisten unterstützten Projekten der Kryptobranche. Das Asset kann daher in den meisten Desktop-Wallets wie Dash Core, Dash Electrum, Exodus, Coinomi und in vielen weiteren gelagert werden. Auch Hardware-Wallets wie Tremor und Ledger unterstützten die Lagerung von Dash auf ihren Geräten.

Kann man Dash minen?

Dash basiert auf dem Proof-of-Work Konzept, das erfordert, dass Miner an dem Projekt teilhaben, um das Netzwerk zu sichern und Transaktionen zu validieren. Dash Coins können daher mit dem X11 Hash-Algorithmus gemined werden. Zusätzlich ist Dash minen recht leicht, da der Algorithmus ASIC-Minern gegenüber resistent ist, um so einen fairen Wettbewerb sicherzustellen.

Was kann ich mit Dash bezahlen?

Dash wird weltweit von mehr 4.800 Händlern und Services unterstützt [Stand 2. Quartal 2019]. Die große Adoptionsrate von Dash ergibt sich daraus, dass es sich um ein besonders kosteneffektives und schnelles Transaktionssystem handelt. Dash kann in den meisten Ländern gekauft und verwendet werden. Es kann daher genutzt werden, um elektronische Geräte, IT-Hardware, Betriebskostenabrechnungen, Lebensmittel und vieles mehr zu bezahlen.